Finanzielle Unterstützung der Partnerschulen

Ohne Moos nix los …

Was wurde bisher finanziert?

Ein Anliegen des Aktionskreises ist die finanzielle Hilfe z. B. bei der Beschaffung von technischen Geräten, Lehr- und Lernmitteln für unsere Partnerschulen, sowie Unterstützung kleinerer Baumaßnahmen. Im Laufe der Jahre haben wir so verschiedene kleinere und größere Projekte in beiden Partnerschulen unterstützt und finanziert.

In Manka waren das z. B.:

  • Die Anlage zweier Fischteiche, die bis heute den Speiseplan der Schulgemeinschaft aufwerten, oder die Versorgung mit Lebensmitteln, die über die Diözese in Same organisiert werden konnten
  • Der Bau einer dezentralen Biogasanlage auf dem Schulgelände und der Kauf der dafür benötigten Kühe, um die Schulküche betreiben zu können, ohne auf teures und nicht nachhaltiges Brennholz zurückgreifen zu müssen
  • Aufwertung des Unterrichts und der Schulbibliothek durch die Anschaffung von Fach- und Schulbüchern für die verschiedenen Fächer und Klassenstufen sowie Materialien und Geräten für den Experimentalunterricht in den Naturwissenschaften
  • Renovierung von Klassenräumen
  • Anschaffung von Computern und Druckern, um die Arbeit der Schulleitung und des Kollegiums zu erleichtern
  • Einstellung einer Betreuerin, die den Mädchen, die in der Schule wohnen, in allen Lebenslagen zur Seite steht.

In Mbizo finanzierten wir unter anderem:

  • die Anschaffung von Schuluniformen
  • Schulbücher
  • lokale Instrumente für den Musikunterricht
  • die Schulspeisung
  • den Bau von Solaranlagen für warmes Wasser und Photovoltaikanlagen für die Stromversorgung.

Doch woher kommt das Geld?

Die finanziellen Mittel des Aktionskreises Schulpartnerschaft stammen aus Spenden von Einzelpersonen, Klassen oder Abi-Jahrgängen und den Mitgliedsbeiträgen sowie aus den Erlösen von Schulfesten und Verkaufsaktionen. Darüber hinaus sammeln die Klassen und Kurse, die einen Patenschüler oder -schülerin unterstützen, Geld für dessen Schulgeld. Sehr erfolgreich sind auch die Spendenwandertage der gesamten Schulgemeinschaft der Hildegardisschule, wie zuletzt im Juni 2024.

In Zeiten der Covid 19-Pandemie schmolz das Vereinskonto dahin, weil die Schüler-Stipendien vom Verein in voller Höhe bezahlt wurden, da die Familien in Tansania und Simbabwe ebenfalls mit Einkommenseinbußen zu kämpfen hatten. Die Lehrkräfte und sonstigen Mitarbeiter bekamen kein Gehalt, solange die Schulen geschlossen waren, also halfen wir auch hier durch die schwierigste Zeit. Gleichzeitig blieben die Einnahmen aber auf niedrigem Niveau, da wegen Schulschließung und Kontaktbeschränkungen kaum Aktionen innerhalb der Higa möglich waren und auch keine Sammelaktionen für die Klassenpatenschaften stattfanden.